Die Offene Ganztagsgrundschule (OGS) sieht vor, dass Kinder auch in den Nachmittagsstunden in der Schule verbleiben und eine qualifizierte pädagogische Betreuung erhalten. Für LERNORT NATUR ergeben sich hier neue, interessante Möglichkeiten.
Jede fünfte Grundschule in Nordrhein-Westfalen (NRW) wird im neuen Schuljahr eine Offene Ganztagsgrundschule sein. Und auch in anderen Bundesländern schreitet die Entwicklung der OGS voran, so z. B in Brandenburg. Die OGS soll Kindern einen ganztägigen Aufenthalt in der Schule ermöglichen, was der zunehmenden Zahl von Familien entgegenkommt, in denen beide Eltern berufstätig sind. So konzentrieren sich in NRW die meisten OGS-Angebote auch auf städtische Ballungsräume wie das Ruhrgebiet.
Von Kritikern der OGS wurde bemängelt, dass in den Nachmittagsstunden lediglich eine “Verwahrung” stattfindet und zu wenig qualifizierte pädagogische Betreuung geleistet werde. Fest steht wohl, dass auf Grund des – noch – nicht ausreichenden Personals das Angebot an pädagogischer Betreuung noch gewisse Lücken aufweist.
Fest steht auch, dass allein mit schulischem Personal das Angebot in den Nachmittagsstunden nicht zu bewältigen ist. Also greift der Schulträger auf die Anbieter aus den Bereichen Sport und Musik zurück und bietet ihnen an, den Unterricht mit ihren Inhalten zu gestalten.
Hier ergeben sich auch für LERNORT NATUR-Aktive interessante Perspektiven. Naturpädagogik in der Nachmittagsbetreuung ist eine tolle Sache. Es müssen jedoch einige Rahmenbedingungen erfüllt sein, die im Vorfeld gut überlegt sein wollen:
Zahlreiche Informationen über die die OGS finden sich auf folgenden Seiten im Internet: